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Rückblick auf das Konzert „Resonancias hispánicas – Ein Echo über den Atlantik“

Mit einem abwechslungsreichen Programm zwischen Tango und Klassik begeisterten die Musiker:innen des Konzerts „Resonancias hispánicas – Ein Echo über den Atlantik“ ihr Publikum. Der bis auf den letzten Platz gefüllte Kultursaal des Instituto Cervantes Hamburg bot den passenden Rahmen für einen Konzertabend, der zum interkulturellen Austausch einlud.

Während draußen am Abend des 30. Juni 2026 in Hamburg Wind und Regen tobten, erklangen im sogenannten Kultursaal des Instituto Cervantes sonnig-fröhliche Klänge. In Kooperation mit dem Instituto ließen drei Stipendiat:innen der Deutschen Stiftung Musikleben – Veronika Miecznikowski (Violine), Jimin Jang (Viola) und Felix Rosenboom (Violoncello) – das schlechte Wetter vergessen und erfüllten den Saal mit Wärme.

Auf dem Programm standen neben Werken von Astor Piazzolla zunächst die Tres Piezas Argentinas – Duo-Werke für Violine und Violoncello – von Adriana Isabel Figueroa Mañas, welche sie als Hommage an ihr Heimatland Argentinien komponierte. Sowohl Piazollas typische Verbindung von Tango und Klassik als auch Figueroa Mañas‘ Mischung aus klassischen und traditionsreichen Klängen fesselten das Publikum und eröffneten neue Perspektiven auf die musikalischen Vielfalt Lateinamerikas. Die Videoaufnahmen der Interpretation von Veronika und Felix fanden sehr viel Zuspruch von der argentinischen Komponistin.

Einen besonderen Höhepunkt des Abends bildete das Trio des mexikanischen Komponisten Manuel M. Ponce. Mit großer Spielfreude und spürbarer Leidenschaft brachten die Musiker:innen das Werk zum Klingen und wurden nach dem feurigen Abschluss dafür mit kräftigem Beifall belohnt.

Als Zugabe spielten die drei Stipendiat:innen ein Arrangement für Streich-Trio von Piazzollas Oblivion, welches den Konzertabend dank ihrer zarten und ruhigen Interpretation auf emotionale Art beendete.

Für unsere Stipendiat:innen, die sich meist innerhalb des ganz klassischen Repertoires bewegen, bedeutete das Programm eine besondere Herausforderung. Die intensive Auseinandersetzung mit unbekannten Rhythmen und Kompositionsstilen nahmen Veronika, Jimin und Felix allerdings mit großer Motivation an, und die umfangreiche Probenarbeit zahlte sich aus: Entsprechend zufrieden blicken alle Beteiligten auf den gelungenen Konzertabend zurück.

Organisiert wurde das Konzert im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur. (Den Rückblick zum FSJ finden Sie hier.) Das Projekt bot Moritz Großmann die Möglichkeit, erste Schritte im Kultur- und Musikmanagement zu machen. Sein Konzept, dem Publikum musikalische Facetten der hispanischen und lateinamerikanischen Kammermusik näherzubringen, war ein voller Erfolg – und vielleicht gibt es eine Fortsetzung; Jimin, Felix und Veronika haben bereits signalisiert, dass sie das außergewöhnliche Programm gerne erneut präsentieren und damit weitere Zuhörer:innen für diese besondere musikalische Reise über den Atlantik begeistern würden.

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