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Stipendiatinnen und Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben feiern Erfolg auf der MS Europa

Highclass vor den Highlands: Mit Standing Ovations wurden die Musikerinnen und Musiker auf der Bühne des Club Belvedere von den Kreuzfahrtgästen für ihre überzeugende künstlerische kammermusikalische Darbietung verabschiedet. Es war gleichzeitig ein herzlicher Dank der vielen Zuhörerinnen und Zuhörer für die schönen wie erlesenen Stunden mit klassischer Musik auf höchstem Niveau an Bord der MS Europa. Moë Dierstein (Violine), Mascha Wehrmeyer (Violine), Fridolin Schöbi (Viola), Alexandra Kahrer (Violoncello) und Hanna Schwalbe (Klavier) waren in diesem Jahr von Hapag Lloyd Cruises eingeladen, auf der Fahrt der MS Europa mit Kurs auf Irland und Schottland das hochwertige klassik-musikalische Rahmenprogramm zu gestalten.

Ob auf der großen Bühne der exquisiten Europa-Lounge in Polstersesseln mit warm-scheinenden Tischlichtern oder im kleineren, von Rottönen dominierten und rundum verglasten Belvedere, das die Gäste wie ein gemütliches großzügiges Wohnzimmer empfängt – die Konzerte waren von Anfang an ein Passagier-Magnet. Die insgesamt vier Konzertabende mit Musik von Schumann, Schubert, Dvořák, Ravel, Beethoven und vielen anderen waren speziell für die Kreuzfahrt von den Musikerinnen und Musikern zusammengestellt worden. Mit ebenso unterhaltsamen wie persönlichen Moderationen führten die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben in die jeweiligen Stücke ein, erläuterten charmant, warum ihnen dieses Werk besonders zusagt oder was sie mit der Komposition verbindet. Viele Kreuzfahrtgäste gewannen so den Eindruck, nicht nur Musik zu hören, sondern auch sehr persönliche Ansichten der jungen Talente kennenzulernen und schätzten diese Form der Präsentation sehr. So wurden die Musikerinnen und Musiker in den Tagen darauf schnell gesuchte Gesprächspartner – ob auf dem Sonnendeck, beim Dinner oder bei den Landausflügen. Denn viele der musikinteressierten Gäste spielen oder spielten selbst ein Instrument oder kannten eines der aufgeführten Werke.

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Bettina Bermbach, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Musikleben: „Für uns ist diese Reise eine wunderbare Gelegenheit, unsere hochbegabten jungen Künstlerinnen und Künstler und unsere Arbeit zu präsentieren. Das positive Feedback vieler Schiffsgäste freut uns natürlich sehr und bestärkt uns in unserem Tun.“

Eine besondere Ehre für die Musikerinnen und die Musiker war die Anfrage der künstlerischen Cruises-Leitung für ein kurzes Konzert für die Mitglieder des exklusiven Hapag-Lloyd-Clubs. Die Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben sagten erfreut zu, konzipierten an Bord ein Arrangement und studierten professionell tagsüber die Stücke in intensiven Proben ein. Darunter die wundervolle Streicherfassung von „La Vie en Rose“. Es wurde ein voller Erfolg.

Für den Bratscher Fridolin Schöbi bedeutete die künstlerische Begleitung der Schiffsreise ein einzigartiges Erlebnis: „Ich blicke auf zwei Wochen voller schöner Erinnerungen zurück. Flecken auf der Landkarte wie die Scilly Islands oder Ullapool, die ich sonst nie im Leben hätte kennenlernen dürfen, irisches Guinness, die roten Sonnenuntergänge am Horizont und die kleinen, abgelegenen Strände machen diese Zeit unvergesslich.“ Auch für die Geigerin Moë Dierstein war die Reise etwas ganz Besonderes: „Vorher konnte ich mir nicht so wirklich vorstellen, was mich erwartet – umso mehr habe ich die Zeit mit vielen neuen Eindrücken an Land und Bord genossen. Besonders schön waren die Konzerte mit der sehr besonderen Atmosphäre auf See und für ein Publikum, das man auf Landgängen sowie beim Frühstück immer wiedertrifft. Auch das Miteinander unter uns auf dem Schiff war für mich ein Highlight! Durch das gemeinsame Essen, und das Erleben von Ausflügen und Shows an Bord wächst man nochmal auf eine andere Art zusammen.“ Froh über die schöne Zeit an Bord zeigt sich auch Mascha Wehrmeyer: „Es war eine Zeit, in der ich mich noch einmal auf das Wichtige besinnen konnte, auf das Musizieren und die Zusammenarbeit mit den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten. Es war ganz wundervoll, dass wir so eng zusammen gewachsen sind in den letzten zwei Wochen. Das bleibt eine Erinnerung an diesen Sommer 2026, die ich nicht vergessen werde.“ Die Pianistin Hanna Schwalbe wird besonders den Austausch und die gemeinsamen Erlebnisse und Konzerte im Gedächtnis behalten: „Durch den engen Austausch und vor allem das gemeinsame Musizieren sind wir in diesen zwei Wochen als Gruppe zusammengewachsen. Solche Begegnungen und das gegenseitige Schätzen machen diese Einladung zu einem unvergesslichen Erlebnis.“

Die Musikerinnen und Musiker nehmen daneben eine weitere ganz individuelle Erinnerung von dieser exklusiven Kreuzfahrt mit, die ihnen niemand so schnell nachmachen wird. Denn beim ersten Stopp auf der Isle of Wight im Süden Englands hatten sie sich bei schönstem Sommerwetter vorgenommen, jeden Landausflug für ein Bad im Meer zu nutzen. Ob in Tresco auf den Scilly-Inseln (Südwestengland), Galway oder Kinsale (Irland), Aberdeen, Oban oder Ullapool (Schottland): Das Versprechen wurde eingehalten und auch bei noch so kaltem Wasser (Irland) und schlechtem Wetter (Schottland) der Strand gesucht, das Handtuch ausgepackt und gebadet. Respekt, auch dafür.

 

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