Deutsche Stiftung Musikleben

Bereits seit 1962 widmet sich die Deutsche Stiftung Musikleben der bundesweiten Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses. Große Künstler:innen wie Christoph Eschenbach, Tabea Zimmermann, Gerhard Oppitz und Sabine Meyer hat die Stiftung begleitet. Zu den besonders erfolgreichen Stipendiat:innen der letzten Jahre gehören die Geigerinnen Julia Fischer, Viviane Hagner und Baiba Skride, die Cellisten Eckart Runge und Wolfgang E. Schmidt, die Pianisten Alice Sara Ott und Igor Levit oder das Vokalensemble Singer Pur.

Bei den derzeit rund 300 Stipendiaten zwischen 12 und 30 Jahren setzt die Stiftung auf eine langfristige und maßgeschneiderte Betreuung. Denn so individuell jede Künstler:innenpersönlichkeit ist, so individuell muss auch deren Förderung erfolgen. Entsprechend berücksichtigt das Förderprogramm mit seinen drei Hauptsäulen unterschiedliche Aspekte, die für den Start in ein Leben als erfolgreicher Berufsmusiker besonders wichtig sind.

Jaromir Kostka (Violoncello) beim 29. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds 2022 ©David Ausserhofer

Förderschwerpunkte

Herzstück des Förderprogramms ist der 1993 gegründete Deutsche Musikinstrumentenfonds, ein gemeinsames Projekt mit der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Fonds betreut die Stiftung rund 250 überwiegend historische, klangschöne Streichinstrumente, die über einen jährlich ausgetragenen Wettbewerb leihweise an herausragende junge Musiker:innen vergeben werden.
Podiumserfahrung können unsere Stipendiat:innen in eigenen Konzerten oder bei Auftritten bei unseren Kooperationspartner:innen sammeln. Die Bandbreite reicht vom kleinen Lunchkonzert und dem traditionellen Sommerkonzert auf Sylt bis hin zu Sonderprojekten wie Festkonzerte im Hause des Bundespräsidenten oder Debüts in großen Sälen. Kooperationen mit renommierten Orchestern und Festivals ermöglichen den aufstrebenden Solist:innen, sich vor großem Publikum zu präsentieren.
Schließlich bietet die Stiftung ein breites Angebot von Sonderpreisen, Stipendien und Patenschaften für die ganz individuelle Förderung - vom Sonderpreis bei "Jugend musiziert" für die Jüngeren und Jahresstipendien beim "Deutschen Musikwettbewerb" für die Fortgeschritteneren über die Finanzierung von Meisterkursen und Studienaufenthalten im Ausland bis hin zu Jahrespatenschaften.
 

Auftritt inmitten der Ausstellung "Space Program" 2021 in den Deichtorhallen Hamburg: Larissa Cidlinsky (Violine), Anouchka Hack (Violoncello) und Swantje Wittenhagen (Harfe)

Geschäftsstelle

Deutsche Stiftung Musikleben
Stubbenhuk 7
20459 Hamburg

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Fax: +49 (40) 360 91 55 55
E-Mail:

Bettina Bermbach
Geschäftsführung
Telefon: +49 (40) 360 91 55 15
E-Mail:

Victoria Poli
Konzerte und Kooperationen
Telefon: +49 (40) 360 91 55 12
E-Mail:

Nele Fiedler
Deutscher Musikinstrumentenfonds
Patenschaftsprogramm
Telefon: +49 (40) 360 91 55 11
E-Mail:

Nina Golde
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Stipendien und Sonderpreise
Telefon: +49 (40) 360 91 55 13
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Eva Grade
Sekretariat, Spendenverwaltung, Gästemanagement
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Magnus Svane
Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur
Telefon: +49 (40) 360 91 55 14
E-Mail:
 
Antonia Schürmann
Studentische Hilfskraft im Deutschen Musikinstrumentenfonds
Telefon: +49 (40) 360 91 55 10
E-Mail:

Gremien

Schirmherr

Bundespräsident
Dr. Frank-Walter Steinmeier

Kuratorium

Prof. Dres. h.c. Manfred Lahnstein (Vorsitzender)
Dr. Arend Oetker (Stellv. Vorsitzender)

Michael Behrendt
Prof. Tulga Beyerle
Dr. Monika Blankenburg
Christina Block
Dr. Lothar Dittmer
Prof. Dr. Andreas Eckhardt
Prof. Christoph Eschenbach
Wolfgang Essen
Prof. Dr. Stephan Frucht
Maria-Gabriele Grolman
Prof. Dr. Andreas Hoffmann
Maria Illies
Dr. Detlef Kohlhase
Prof. Daniel Kühnel
Dr. Christian Kuhnt
Prof. Igor Levit
Christoph Lieben-Seutter
Thomas Lindner
Prof. Gerhard Oppitz
Prof. Jobst Plog
Corinna Ponto
Prof. Dr. Hermann Rauhe
Prof. Dr. h.c. Wolfgang Rihm
Prof. Dr. Peter Ruzicka
Dr. Ulrike Schnell
Paul Graf von Schönborn-Wiesentheid
Caspar Seemann
Dagmar Sikorski-Großmann
Irene Steels-Wilsing
Dr. Bernd W. Voss
Prof. Dr. Tobias Wollermann
Frank Peter Zimmermann

Präsidium

Irene Schulte-Hillen (Präsidentin)
Barbara Mirow
Rüdiger Schäfer
Dr. Clemens Trautmann
Roland Warnholtz

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